Handy-Service – was Unternehmen beachten müssen

von Redaktion, am 13.5.2022

Jeder kennt das Problem nur zu gut: Das Smartphone ist runtergefallen und jetzt ist das Display gesprungen oder etwas anderes kaputt. Während die Privatperson einfach zum Handy-Service um die Ecke geht, ist es für Unternehmen komplizierter. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, um effektiv beschädigte Geräte zu reparieren.

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Handy-Defekte und Reparaturen – was bieten Handy-Services?

In den letzten Jahren stieg die Zahl der Smartphones in Unternehmen enorm schnell. Da ist es natürlich nur logisch, dass auch die Zahl der defekten Geräte und Reparaturvorgänge zunimmt.

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Viel interner Aufwand für Smartphone-Reparaturen

Allerdings ist in vielen Organisationen die Handy-Reparatur ein echtes Ärgernis. Die Geräte selbst durch eine eigene Fachkraft zu reparieren, rechnet sich kaum. 

Erschwerte Reparaturen bei Handys

Generell wurde die Reparierbarkeit der Geräte über die Jahre auch immer schlechter. Dabei konnte man bis vor ein paar Jahren die meisten Reparaturen sogar noch selbst durchführen. Heute sind Akkus nur noch selten austauschbar und klassische Verschleißteile wie Ladebuchse oder Display sind designbedingt großflächig verklebt, was Reparaturen zusätzlich erschwert. Ersatzteile zu beschaffen, ist die nächste Herausforderung.

Mehr Nachhaltigkeit durch längere Handy-Nutzungsdauer

Das ist übrigens nicht nur schlecht für den Nutzer, sondern auch für die Umwelt. So wird der Lebenszyklus von Smartphones unnötig verkürzt und der Ressourcenverbrauch für die Produktion neuer Geräte erhöht. Oft handelt es sich hier um begrenzte oder kritische Ressourcen wie Seltene Erden oder Platin. Nachhaltig ist die Entwicklung also nicht. 

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Statistiken zeigen, dass viel zu wenig Geräte repariert werden und die Recyclingquote viel zu niedrig ist. Die Bitkom schätzt, dass mehr als 200 Millionen defekte oder veraltete Mobilgeräte in Schubladen verstauben - und das nur in deutschen Privathaushalten. Viele davon könnte man reparieren oder aufbereiten (refurbishen) und einfach weiter nutzen.

Handy-Services erleichtern die Organisation

Im Geschäftsbereich kommen zu den oben angesprochenen Problemen noch weitere hinzu: So muss bei den Geschäftsgeräten besonderes Augenmerk auf die Datensicherheit gelegt werden. 

Und auch der interne Aufwand bei der Besorgung und Verwaltung der Firmenhandys ist ein Faktor. Das liegt nicht nur an einer ineffizienten Geräteverwaltung, die es natürlich in dem einen oder anderen Unternehmen auch geben mag – vor allem liegt es an den komplexen Prozessen und meist an fehlender Kapazität in der IT.   

IT-Abteilungen sind oft mit Wichtigerem beschäftigt, als mit der Reparatur eines gesprungenen Displays. Hinzu kommt, dass eine Handy-Reparatur durch mehrere Abteilungen gehen muss: Einkauf, Buchhaltung, IT und Office Management können beteiligt sein. Hinzu kommen noch externe Akteure wie Versicherungen, Leasinggeber, Systemhäuser, Hersteller oder eben die Handy-Werkstatt. Das kostet Zeit und Geld.

Der ultimative Handy-Service von everphone

Manche Unternehmen ziehen es daher vor, das Firmenhandy gar nicht zu reparieren. Die Geräte liegen dann brach oder werden verschrottet. Die gute Nachricht: Es geht auch anders.

Phone as a Service

Bei everphone bieten wir Unternehmen deshalb einen 100%-igen Handy-Service, bei dem der Geräteaustausch im Fall eines Defekts bereits inkludiert ist. Die IT wird komplett entlastet: Wenn was ist, kümmern wir uns direkt mit den Angestellten um das Problem.

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Der beste Handy-Service heißt Vorsorge

Doch nicht immer liegt der Fehler beim Gerät, der Bürokratie oder dem Hersteller. Oft genug führt auch eine falsche Handhabung zu einem Defekt. Wir haben Ihnen deshalb hier die größten Handysünden kurz zusammengefasst. Wie so oft gilt nämlich: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Mitarbeiter*innen über den richtigen Umgang mit dem Gerät aufzuklären. 

Die größten Handysünden

Eine Handy-Reparatur lässt sich oft vermeiden, wenn man diese Fehler bei der Handhabung vermeidet. Außerdem kann man noch immer kleinere Fehler gut selber reparieren, so zum Beispiel, wenn die Kopfhörerbuchse nicht mehr will. Das liegt oft an einem verstaubten Anschluss. Schauen Sie sich also den Anschluss genau an. Ist dieser verstaubt? Dann sollten Sie einfach mit einem Zahnstocher vorsichtig (!) in die Buchse gehen und mit kreisenden Bewegungen den Staub aus dem Gerät entfernen und schon sollte die Buchse wieder funktionieren. Selbiges gilt auch für Ladebuchse.

  • Laden Sie Ihr Telefon nicht zu oft und/oder zu lange auf: Dies verkürzt die Lebensdauer des Akkus. Laden Sie Ihr Telefon nicht über Nacht auf. Am besten halten Sie Ihren Akku zwischen 30 % und 80 %. Nachts schalten Sie das Gerät am besten einfach ab!

  • Überhitzung: Legen Sie Ihr Telefon nicht ins direkte Sonnenlicht oder in ein heißes Auto. 

  • Auch wenn Sie das Telefon luftdicht einwickeln oder zu lange aufladen, kann es zu einer Überhitzung des Telefons kommen. Beides schadet dem Akku und dem Handy selbst.

  • Keine Updates: Updates werden nicht regelmäßig ausgeführt. Dabei verbessern Updates die Sicherheit des Handys und den Schutz vor Malware und Viren.

  • Günstige No-Name-Ladegeräte: Es gibt viele Varianten von günstigen Handy-Ladegeräten. Bleiben Sie aber beim Ladegerät des Herstellers. No-Name-Ladegeräte können großen Schaden anrichten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Telefone kaputt gehen, weil sie mit einem solchen ungeprüft Netzteil geladen werden. Es kann zu Überspannungen und sogar zu Bränden kommen.

  • Generell sollten Sie das Ladekabel immer aus der Steckdose ziehen und nicht dauerhaft eingesteckt lassen.

  • Öffentliche WLAN-Netze: Durch die Verwendung von öffentlichen WLAN-Netzwerken machen Sie Ihr Gerät für Außenstehende angreifbar und riskieren so Schaden am Gerät oder den Verlust von sensiblen Daten.

  • Nutzung ohne Bumper: Jedem fällt mal das Handy herunter. Ein Bumper aus Gummi oder Silikon federt die größte Wucht ab und verhindert häufig das Springen des Displays. 

  • Nutzung ohne Folie: Oft befindet sich das Handy gemeinsam mit Schlüsseln, Lippenstiften oder anderen harten Gegenständen in Handtaschen und Hosentaschen. Vermeiden Sie dies und verwenden Sie vorsichtshalber eine Schutzfolie, um Kratzer zu verhindern.

Was kosten Handy-Reparaturen?

Die Kosten für eine Reparatur bei einem Handy-Service werden in erster Linie durch das Gerät selbst bestimmt. Vor allem Reparaturen bei Samsung- und Apple-Geräten können schnell teuer werden (wenn auch trotzdem in den meisten Fällen immer noch deutlich günstiger als der Kauf eines neuen Geräts). Im Folgenden fassen wir die Preise für einen Displaywechsel bei unterschiedlichen Herstellern zusammen, damit Sie einen ungefähren Referenzwert für Kosten einer Reparatur haben.

Hersteller-Preise für die Display-Reparatur
Apple 35-500 €
Samsung 80-400 €
Xiaomi 60-250 €
Sony 90-200 €
Google  100-260 €
HTC 80-190 €
Huawei  80-350 €

 

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iPhone-Service

Wie eingangs schon erwähnt, ist der Handy-Service für iPhones nur schwer zu nutzen, da Apple unabhängige iPhone-Servicecenter nicht unterstützt und sogar aktiv versucht hat, Eigenreparaturen zu erschweren, indem zum Beispiel dann bestimmte Funktionen eingeschränkt werden.

Das Reparaturmonopol schlägt sich auch im Preis nieder, so kostet beim iPhone-Service ein Displaywechsel bis zu 479 Euro. Dafür werden dann zumindest Originalteile von Apple verwendet. Bei Apple selbst kostet eine solche Reparatur laut Webseite ca. 360 Euro. Auch deshalb verkauft Apple mittlerweile eine eigene Garantie, „AppleCare+“, mit der einige  Reparaturen umsonst oder die Reparaturkosten zumindest gedeckelt sind.

Android Service

Auch der Handy-Service der größten Apple-Konkurrenten hat seine Tücken. Auch die Smartphones von Samsung oder Nokia wurden in den letzten Jahren immer dünner und damit schlechter reparierbar. Das Problem ist hier meistens, dass man das Gehäuse nur noch schwer öffnen kann - weil es schlank sein soll und zudem noch wasserfest, müssen viele Komponenten verklebt werden.

Handy-Dienstleister

Die günstigste und vor allem entspannteste Möglichkeit für ein Unternehmen ist es aber auf einen Handy-Dienstleister mit Subscription-Modell (also ein Abo) zu setzen. 

Bei everphone ist uns dabei vor allem unsere Umtauschpolicy wichtig: Wenn eins Ihrer Geräte beschädigt ist, tauschen wir es aus. Und zwar ohne weitere Kosten und sofort, damit Ihre Kolleg*innen sofort weiterarbeiten können.  

Im Hintergrund wird das defekte Gerät von sämtlichen Daten bereinigt, wieder aufbereitet und einer weiteren Verwendung zugeführt. 

Sie müssen sich also mit Reparaturwerkstätten gar nicht erst herumschlagen, sondern können einfach das neue Gerät nutzen, ohne dass Daten verloren gehen. Und der einzihe Handy-Sertvice, den Sie in Zukunft benötigen, heißt everphone.

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Themen:Mobiles Arbeiten

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