MDM-Vergleich: Auf diese Features kommt es an

von Redaktion, am 22.3.2022

Allen Angestellten ein eigenes Smartphone auszuhändigen, bedeutet enormen Verwaltungsaufwand für die IT-Abteilung. Mit dem „Phone as a Service“-Angebot von everphone nutzen Sie zur praktischen Mobilgeräteverwaltung jedoch genau das Mobile Device Management, das zu Ihrem Business passt. Welche Features beim MDM-Vergleich entscheidend sind, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Vergleich MDM (Mobile Device Management)

Mobile Device Management: Vergleich lohnt sich

„Was ist ein MDM?“ – diese Frage stellen sich viele Unternehmen im Wachstum. Denn mit 50 oder mehr Mitarbeitern ist die Verwaltung von Mobilgeräten erfahrungsgemäß kaum noch zu stemmen. Spätestens dann lohnt sich die Implementierung einer Software-Lösung, die als Mobile Device Management, kurz MDM, bezeichnet wird. Hierbei gibt es aber einige Unterschiede zu beachten, damit Ihnen letztlich auch genau die Funktionen zur Verfügung stehen, die Sie benötigen.

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Ideal ist es unserer Erfahrung nach, im Vorfeld Schwerpunkte zu setzen. Dabei ist insbesondere von Bedeutung, was die Software leisten muss, um den individuellen Unternehmensansprüchen gerecht zu werden.

Wichtige Features, auf die Sie beim MDM-Vergleich achten sollten:

  • Trennung von privaten und geschäftlich genutzten Daten durch Containerisierung
  • Inventarisierung und zeitsparende Batch-Migration über Excel oder CSV
  • Remote Lockdown sowie Remote Wipe (beispielsweise zur Sperrung oder Löschung bei Diebstahl)
  • Mobile Application Management inklusive Möglichkeiten zur Vorkonfiguation
  • App-Wrapping (zusätzliche Admin-Funktionen für Apps)
  • Security Layer zur frühzeitigen Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen
  • Kompatibilität mit verschiedenen Geräteherstellern
  • Zentrale Verwaltung von Geräten durch Unified Endpoint Management
  • Cloud-basierte, verschlüsselte Modelle

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Anbieter im MDM-Vergleich

Im MDM-Anbieter-Vergleich werden die Stärken und Schwächen deutlich. Einige kleine Software-Unternehmen ermöglichen es nicht, mobile Endgeräte massenhaft in ein neues System zu integrieren (Mass Enrollment), was einen deutlichen Mehraufwand für die IT bedeutet. Auch Probleme bei der Nutzung mit Xiaomi und Huawei können auftreten, weil solche Geräte eventuell nicht integriert werden können. Dies ist aber eher die Ausnahme und vorrangig bei kostenlosen oder preiswerten Angeboten der Fall.

Wir raten außerdem dazu, sich bei der Auswahl mit den unterstützten Betriebssystemen auseinanderzusetzen. Ein Beispiel: VMware, MobileIron, Sophos Mobile Device Management und das ESET MDM unterstützen sowohl iOS und Android, Jamf dagegen ist auf die Betriebssysteme macOS, iOS und iPadOS spezialisiert. Wenn Sie sich intern auf einen Hersteller festlegen können, ist es daher sinnvoll, bei der Suche zum Beispiel spezielle MDM-Lösungen für Apple zu vergleichen.

MDM für iOS und Android: Diese Anbieter bieten umfangreiche Funktionen

Bemerkenswert ist, dass sich in unserem internen „Mobile Device Management“-Vergleich 2021 insbesondere Big Player wie Mobilelron, Microsoft Intune, IBM Security MaaS360 und VMware technisch kaum mehr unterscheiden. Sie alle setzen auf Containerisierung und Endpoint-Management. Zudem erlauben sie einen Remote Wipe sowie selektives Löschen.

Berücksichtigen Sie bei der Wahl eines MDM-Systems jedoch immer auch den individuell nötigen Virenschutz für Handy und Tablet. Für iOS und iPadOS ist die Gefahr dank des abgeschlossenen Systems eher gering. Jailbreaks, also das nicht-autorisierte Entfernen von Nutzungsbeschränkungen, sowie Cloud-Downloads stellen trotzdem ein Risiko dar. Bei Android-Modellen ist ein Antivirenschutz fürs Handy sinnvoll und ratsam.

Aus diesem Grund sowie zur Erfüllung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat auch das BSI MDM mittlerweile genau auf dem Schirm: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verschafft Ihnen mit seinem Mindeststandard einen guten Überblick darüber, was ein ausgeklügeltes Mobile Device Management leisten sollte. 

Neben funktionalen Aspekten setzt das Bundesamt die nachvollziehbare Dokumentation von Daten und Schutzeinrichtungen sowie notwendige Supportleistungen durch den Anbieter voraus. Diesen Ansprüchen werden mittlerweile alle gängigen MDM-Systeme laut unserem internen Vergleich gerecht.

Tipp: everphone berät Sie, welcher MDM-Anbieter zu Ihrem Unternehmen passt. Zudem stellen wir Ihnen gemeinsam mit unseren Technologie-Partnern auf Wunsch MDM-Lizenzen zur Verfügung und unterstützen Sie bei der Integration Ihrer Geräte.

Beim MDM-Software-Vergleich sind auch die Kosten entscheidend

Die MDM-Kosten spielen bei der Auswahl des Systems natürlich ebenfalls eine entscheidende Rolle. Diese richten sich für gewöhnlich nach dem jeweiligen Bedarf im Unternehmen. Um Preise sinnvoll vergleichen zu können, sollten Sie also zunächst eine Vorstellung davon haben, für wie viele Produkte und Angestellte Sie die Mobilgeräteverwaltung tatsächlich benötigen. 

Berücksichtigen Sie zudem eventuell anfallende Set-up-Gebühren, um in finanzieller Hinsicht keine bösen Überraschungen zu erleben. Ein ausführlicher MDM-Anbieter-Vergleich ist daher in jedem Fall sinnvoll, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Wenn Sie „Phone as a Service“ von everphone nutzen, ersparen Sie sich aufwendige Anschaffungs-, Wartungs- und Buchhaltungsprozesse, die durch die berufliche Nutzung von Smartphones, Phablets und Tablets anfallen. Zugleich können Sie ein leistungsstarkes MDM für Android, iOS und weitere Betriebssysteme erhalten, das Ihren Ansprüchen und denen aller Angestellten gerecht wird. Auf Wunsch können Sie zudem Ihr bestehendes Mobile Device Management weiternutzen.

Unser Fazit zum MDM-Vergleich

In der Praxis zeigt sich, dass viele große MDM-Lösungen im Vergleich ähnlich gut abschneiden und dafür größtmögliche Flexibilität bieten. Kleinere Software-Lösungen können aber im individuellen Fall ebenso gut für Sie funktionieren. Bei Unsicherheiten stehen wir Ihnen für eine ausführliche Beratung zur Verfügung. Einer privaten und beruflichen Nutzung von mobilen Endgeräten steht damit für Angestellte nichts mehr im Weg.

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