Sicherheit fürs Handy: privat und dienstlich

von Redaktion, am 8.8.2022

Sicherheit für das Handy

Wie ist es eigentlich um die Sicherheit Ihres Handys bestellt? Im Zeitalter der mobilen Nutzung kann dieses Thema nicht mehr ignoriert werden – weder privat noch geschäftlich. Hier stellt sich die Frage, was Sie tun können, um (Dienst-)Handys sicher zu machen. Genau dieser Herausforderung wollen wir uns hier stellen. 

Smartphone-Sicherheit: Wie sicher sind Handys?

Handys sind zu unserem stetigen Begleiter geworden. Sie dienen schon längst nicht mehr nur dazu, um ein Telefonat abzusetzen, sondern sind zu wahren Multifunktionsgeräten geworden. Wir checken unsere E-Mails, posten auf Social Media, tauschen uns über WhatsApp aus, laden uns Fitness-Apps herunter und spielen Videogames.

Ganz selbstverständlich werden Online-Transaktionen – vom Fahrscheinerwerb bis zum Waschmaschinenkauf – mal eben von unterwegs über das kleine Smartphone getätigt. Durch diese Aktionen sammeln sich eine ganze Masse an sensiblen Daten an: Beim Browser auf Websites werden Cookies erfasst, Passwörter und Anmeldedaten werden gespeichert, Apps zeichnen GPS-Daten oder andere Informationen auf und so weiter. 

Auf den kleinen Geräten befinden sich folglich eine ganze Reihe an personenbezogenen Daten. Doch wie sieht es bei der Sicherheit auf den Handys aus? 

Genau wie sich Hacker Zugriff zu einem PC verschaffen können, ist dies bei mobilen Geräten möglich. Mit der vermehrten mobilen Nutzung sind Smartphones tatsächlich zu einem beliebten Angriffsziel geworden. Studien zufolge sieht es bei der Smartphone-Sicherheit ähnlich bedrohlich aus wie bei den Heim-Rechnern. 

Diesem Risiko sind Sie als Smartphone-Nutzer allerdings nicht hilflos ausgesetzt. Es gibt einige Möglichkeiten, Ihr Handy sicher zu machen. Dies gilt sowohl für den privaten als auch geschäftlichen Bereich. Selbst wenn dasselbe Gerät für eine kombinierte Nutzung von privaten Angelegenheiten und Dienstzwecken genutzt wird, gibt es Lösungen für eine optimale Sicherheit - doch dazu später mehr. 

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Sicherheit Handy: Die größten Risiken

In Bezug auf die Datensicherheit- und den Datenschutz bietet das World Wide Web eine Fülle von Gefahren für die Nutzer. Dabei gibt es jedoch einige Risiken, die leicht umgangen werden können, indem man sich gut informiert und mit Bedacht handelt. 

So gibt es beispielsweise eine ganze Reihe Apps, über die Schädlinge auf das Smartphone gelangen können. Diese sind manchmal ganz schön trickreich. Es gilt sich folglich gut über die Quelle des Anbieters zu informieren und sich verlässliches Feedback zu holen, bevor ein Download erfolgt. Laden Sie niemals Dateien oder Apps von unseriösen Seiten herunter, die Ihnen nicht vertraut sind.

Die Spanne an gefährlichen Apps ist breit. So kann es sich dabei um Spiele-Anwendungen handeln, aber auch solche, die eigentlich dazu dienen sollen, Ihrem Gerät zusätzlichen Schutz zu geben. So gibt es Sicherheitsapps für Handys, die kostenlos zur Verfügung stehen. Davon gibt es sicherlich einige, die einen guten Nutzen haben, doch manche fügen eher Schaden zu. Gerade bei Sicherheitsapps kann schnell an der falschen Stelle gespart werden. 

Ein weiteres Risiko ist ein nicht mehr aktueller Schutz beim Handy. Moderne Smartphones kommen in der Regel automatisch mit integrierten Sicherheitsvorkehrungen wie Anti-Virus-Programmen. Doch selbst das sicherste Handy kann nach einiger Zeit des Gebrauchs ein deutliches Risiko bergen. Denn die integrierten Sicherheitsvorkehrungen müssen aktualisiert werden. Nach was für einem Zeitraum dies erfolgen muss, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. 

Mobile Hotspots stellen ebenfalls ein Risiko für die Sicherheit beim Handy dar. Im öffentlichen WLAN sollten Nutzer besonders vorsichtig sein, da hier meist nicht klar ist, wie geschützt diese sind. Bei schwachen Sicherheitsvorkehrungen ist es ein Leichtes für Hacker, sich über den Hotspot Zugriff zum mobilen Gerät zu verschaffen. 

Letztlich können auch schwache Sicherheitsvorkehrungen, die man selber getroffen hat, ein Risiko bergen. Das Stichwort hier sind sichere Passwörter. Sie sollten für alle Anwendungen verschiedene und sichere Passwörter benutzen. Als sicher werden Passwörter angesehen, die aus einer Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehen ‒ je länger, desto besser. 

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Smartphone-Sicherheit beim Diensthandy

Die Sicherheit bei Diensthandys hat noch einmal einen ganz anderen Stellenwert. Schließlich sind hier möglicherweise hoch sensible Unternehmensdaten auf den Geräten vorhanden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei das BYOD-Konzept (Bring Your Own Device) dar.

 Bei Mitarbeitern handelt es sich dabei um ein beliebtes Modell, da diese mit Ihrem eigenen Gerät vertraut sind und sich nicht an ein zweites Firmenhandy gewöhnen müssen. Risiken für die Sicherheit bestehen hier vor allem durch datenschutzkritische Anwendungen wie WhatsApp auf den Firmenhandys. Glücklicherweise gibt es IT-Lösungen, die genau solche Herausforderungen bewältigen. 

whatsapp téléphone portable professionnelWhatsApp: praktisch, aber in puncto Datensicherheit auf dem Handy auch kritisch

Eine solche Lösung ist die Einbettung einer Mobile-Device-Management-Software. Bei BYOD-Geräten wird durch das MDM ein separater Arbeitsplatz geschaffen, wie in einer Art Container. In diesem Arbeitsplatz sind geschäftlich genutzte Anwendungen und Informationen gespeichert und erfahren einen außerordentlichen Schutz. Selbst wenn auf dem Firmenhandy WhatsApp oder andere Anwendungen privat genutzt werden, hat dies keinen Einfluss auf den geschäftlichen Bereich. 

Die Smartphone-Sicherheit durch MDM geht noch einen Schritt weiter. Auf die Software kann nämlich aus der Ferne zugegriffen werden. Auf diese Weise kann der IT-Bereich dafür sorgen, dass Sicherheitsprogramme stets aktualisiert sind, ohne jedes einzelne Diensthandy dafür in der Hand halten zu müssen. Neben Aktualisierungen können auch Daten aus der Distanz gelöscht werden. Dies ist vor allem dann bei der  Sicherheit für das Handy wichtig, wenn es zu einem Verlust oder Diebstahl kommen sollte. Ist das Gerät nicht mehr verfügbar, können über die MDM-Software sämtliche Unternehmensdaten entfernt werden. 

Es gibt Unternehmen wie everphone, die sich auf die Bereitstellung von Diensthandys konzentriert haben und dabei den Fokus auf die Sicherheit beim Handy - sei es Android oder iOS - gelegt haben. Dort besteht die Möglichkeit, Firmenhandys zu leihen, die mit MDM ausgestattet sind. Sicherheitsupdates und sämtliche Verwaltungsaspekte können dann in der Verantwortung des Dienstleisters bleiben. Wenn Sie Profis mit dieser Aufgabe betrauen, müssen Sie sich keine Gedanken über die Smartphone-Sicherheit der Diensthandys machen. 

Zusammenfassung

Abschließend lässt sich sagen, dass Sicherheit beim Handy sowohl im privaten Gebrauch als auch für die geschäftliche Nutzung einen hohen Stellenwert haben sollte. Zu viele Gefahren birgt das Internet, die nicht ignoriert werden können. Glücklicherweise gibt es jedoch IT-Lösungen, die einen umfassenden und ordentlichen Schutz ermöglichen, so dass Sie die Risiken auf ein gutes Minimum reduzieren können.Neuer Call-to-Action

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